entwickelt lernfähige Sozialunternehmen

Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


publikationen:aneignung_digitaler_medien_durch_soziale_einrichtungen

Drei Stufen der Aneignung digitaler Medien durch Soziale Einrichtungen

13.09.2012

„Wir müssen ins Web 2.0.“
„Wozu?“
„Keine Ahnung!“

1. Kompetenzerwerb

Die Schlüsselkompetenz Umgang mit digitalen Medien, insbesondere Internetkompetenz (internet literacy), muss den Akteuren der Sozialen Arbeit vermittelt werden.

  • Das ist eine notwendige Voraussetzung dafür, den Adressaten der Sozialen Arbeit zu Partizipation an digitalen Medien, zu den in einer Wissensgesellschaft für persönliche Entfaltung, aktive Bürgerschaft, sozialen Zusammenhalt und Beschäftigungsfähigkeit nötigen Schlüsselkompetenzen zu verhelfen
  • Diese Kompetenz ist auch Voraussetzung für Akteure, digitale Medien zur Kooperation, Effizienzsteigerung und zum Wissensmangement zu nutzen
  • Diese Kompetenz ist auch (sozial-) politisch relevant: Ermächtigung der Akteure zur aktiven Mitgestaltung an (sozial-) politischen Entscheidungsprozessen
  • Die Kompetenzvermittlung muss schon in der Ausbildung, in der Lehre an den Hochschulen beginnen

2. Souveräner Umgang mit digitalen Medien

Die Chancen und Grenzen der digitalen Medien zur Partizipation von Akteuren an Sozialpolitik und von Adressaten zur gesellschaftlichen Teilhabe sind mutig auszuloten.

  • Fehler dürfen passieren und werden passieren. Denn Fehler generieren Lernprozesse. Frühe Fehler geschehen am besten im geschützten Rahmen eines Intranets, denn dort richten sie wenig Schaden an. Isolierte, hausgemachte und laienhafte Einzelprojekte engagierter Mitarbeiter in der Öffentlichkeit des Internets können schon mehr Schaden anrichten - von unprofessionellem Erscheinungsbild zu kostenspieligen Abmahnungen.
  • Theoriebildung und Forschung in diesen Bereichen sind Aufgabe der Hochschulen.

3. Beteiligung an der Netzpolitik

Beteiligung an der Netzpolitik, denn Netzpolitik ist Gesellschaftspolitik.

  • Auf der Ebene einer Einrichtung oder eines Betriebes kann zum Beispiel ein Programmierer beauftragt werden, gemeinwohlorientierte (Open-Source) Software den Bedürfnissen der eigenen Einrichtung und ihrem gesellschaftlichen Auftrag anzupassen und zu erweitern.
  • Auf nationaler und europäischer Ebene ist dafür Sorge zu tragen, dass das Internet auch den Sozialinteressen und nicht ausschließlich den Kapitalinteressen dient.

Siehe auch: search?q=.&btnI=lucky

Schlagwörter:



Seiten-Werkzeuge